Erste Bilder vom Flashmob

Mai 8, 2009 by

So. Nachdem wir die einzigen regenfreien Viertelstunde erwischt haben und fleißig geschillert haben, kommen hier mal die ersten drei Bilder. Mehr davon in den nächsten Tagen…

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Einen schönen Abend und ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!
Karl Moor.

Der Handschuh – so endet der Mob

April 29, 2009 by

Ein Handschuh im Mai. Todsicheres Erkennungszeichen, dass etwas nicht stimmt, besonderes wenn der Träger durch eine hohle Gasse kommt (wie z.B. die, die von der Königsstraße zum Schillerplatz führt). Der Flashmob endet dann, wenn nach circa 2 Minuten, eine behandschuhte Frau da hindurch kommt und wie zufällig ihr  Handschuh auf den Boden fällt.
Das ist das Zeichen, den Mob aufzulösen und jede/r geht wieder seiner Wege.

Aber nicht nur wir, sondern auch der gute Friedrich haben uns Gedanken zu Handschuhen gemacht. Seine sind indes deutlich poetischer und sollen hier natürlich nicht fehlen:

Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz. Den Rest des Beitrags lesen »

Würde Schiller auch flashmobben?

April 26, 2009 by

Wenn der gute Friedrich noch leben würde, würde er dann auch zum Flashmob kommen….? Leider ist meine Verbindung ins Jenseits noch nicht so gut, dass ich hier konkrete Antworten geben kann. Würde er sich anderer Ausdrucksformen bedienen? Wenn ja, welcher? Einige Vermutungen hierzu schwirren schon durchs Internet:

Der Schiller unserer Tage würde keine Bücher schreiben. Er wäre auch nicht im Theater zu finden, sondern in dem Medium, „wo er heute die stärkste Power spüren würde.“ [...] . Der vor 250 Jahren geborene Dichter sei ganz gezielt „als Medienunternehmer in das damals wirkungsvollste und stärkste Medium reingegangen: ins Theater“ – Matthias Kehle

Würde Schiller also das Instrument des Flashmobs verändern oder eher auf andere Ausdruckformen setzen. Wäre er gar kein Flashmobber? Oder vielleicht doch…?

Warum ein Schiller Flashmob?

April 26, 2009 by

Die Frage „warum ausgerechnet ein Schiller Flashmob“ kann man natürlich mit vielen hochtrabenden Sätzen beantworten. Ein erster Erklärungsversuch ergibt sich aus Gedanken der Differenzierung von anderen Flashmobs und führt uns so weg von der Banalität des Alltags, welche in anderen Aktionen dieser Art häufig sowohl thematisiert als auch instrumentalisiert wird. Kann sich denn ein Flashmob nicht mal von dieser Banalität lösen und sich um wirklich wichtige Dinge kümmern? Bekämpfung von Hungersnot, Weltrevolution oder die Verbreitung von mehr Nächstenliebe. Ok – deutlich zu schwülstig.

Also der nächste Erklärungsversuch: Den Rest des Beitrags lesen »

Es geht los beim Glockenschlag

April 26, 2009 by

Es geht los beim letzten Schlag der Glocke. Jede/r holt dann sein bislang verstecktes gelbes Schiller Reclam Bändchen hervor, wendet sich der Alten Kanzlei zu (also in Richtung Weimar, wo Schillers sterbliche Überresten liegen) steht still und liest in Zimmerlautstärke eine Passage seiner Wahl, bis dann die Sache mit dem Handschuh geschieht… ( siehe oben)
Und weil unser Friedrich ja auch ein sehr berühmtes Gedicht gleichen Namens geschrieben hat, stellen wir das hier einfach mal vor. Ganz schön lang ist es auf jeden Fall…

Das Lied von der Glocke

Fest gemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden!
Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben!
Doch der Segen kommt von oben.

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Ein Flashmob – Was ist das?

April 26, 2009 by

Ein Flash Mob (flash – Blitz; mob – von mobilis – beweglich), ist ein kurzer, scheinbar spontaner Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen. Die Teilnehmer kennen sich dabei normalerweise nicht. Flash Mobs sind meist unpolitisch und machen Spaß.

Flash Mobs bilden sich blitzartig und scheinbar aus dem Nichts. Ebenso blitzartig wie sie entstanden sind, lösens sie sich wieder auf. Typisch ist auch das identische Handeln (z.B. Kissenschlacht, „Einfrieren“, … ). Die Flash Mobber sind zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort und gehen dort – für die unwissenden Passanten – völlig überraschend einer mehr oder weniger sinn- und inhaltslosen Tätigkeit nach.

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